Die Arbeitslosenquote nach Ausbildung, Hochschule und ohne formalen Abschluss 2000-2025


In diesem Beitrag gibt es nur eine Angabe, die ich interresant finde. Mittlerweile gleichen sich die Arbeitslosenquoten von Akademikern und denen der Berufsbildung an. Was hoch bleibt ist der Anteil derer, die keinen formalen Abschluss haben. Nach wie vor ist es also so, dass ein Abschluss vor Arbeitslosigkeit schützt – und heute egal, ob es ein akademischer oder ein berufsbildender Abschluss ist. Es wäre zu überprüfen, in welchem Ausmaß Bologna und die Verschulung der akademischen Bildungsgänge hier Anteil haben.
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Quellen
Röttger, C., Weber, B. & Weber, E. (2020): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten. Aktuelle Daten und Indikatoren, 3. September 2020. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg. https://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Qualo_2020.pdf
Bundesagentur für Arbeit, Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung (2025): Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten (Jahreszahlen), Tabelle 1: Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten nach Region. Nürnberg. Aufbereitung: sozialpolitik-aktuell.de, Stand 31.03.2025. https://www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV40b.pdf
Bundesagentur für Arbeit, Statistik/Arbeitsmarktberichterstattung (2026): Blickpunkt Arbeitsmarkt: Akademikerinnen und Akademiker, Kapitel 1.7 Arbeitslosigkeit, Februar 2026. Nürnberg. https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/AkademikerInnen/Allgemeiner-Teil/Generische-Publikationen/1-7-Arbeitslosigkeit.pdf
Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (2026): Arbeitslosenquote 2025 auch unter Hochqualifizierten in allen Bundesländern gestiegen, Pressemitteilung März 2026. https://www.statistik-bw.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/arbeitslosenquote-2025-auch-unter-hochqualifizierten-in-allen-bundeslaendern-gestiegen/ (Bundeswerte 2025 für alle drei Qualifikationsgruppen)
Methoden Hinweis
Die Zeitreihe kombiniert zwei methodisch unterschiedliche Datenquellen, die nicht nahtlos vergleichbar sind.
Für den Zeitraum 2000–2014 basieren die Werte auf Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten werden dort als Anteil der bei der Bundesagentur für Arbeit registrierten Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen gleicher Qualifikation berechnet. Die Erwerbstätigenzahlen stammen aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes; bis 2004 beziehen sie sich auf den Bestand im April, ab 2005 auf Jahresdurchschnitte. Personen ohne Angabe zum Berufsabschluss werden je Altersklasse und Geschlecht proportional auf alle Qualifikationsgruppen verteilt. Die Quoten sind ausdrücklich nicht amtlich.
Ab 2015 liegen amtliche Daten der Bundesagentur für Arbeit vor. Die Berechnungsmethode unterscheidet sich von der IAB-Methode, weil u.a. die Abgrenzung der Erwerbstätigen und die Schätzverfahren für fehlende Qualifikationsangaben abweichen. Die BA-Statistik weist für das Überschneidungsjahr 2015 bei der Gruppe „berufliche Ausbildung“ einen um 0,5 Prozentpunkte höheren Wert aus als die IAB-Berechnung (4,5 % vs. 4,0 %), was die Größenordnung des Methodenbruchs illustriert.
Ab 2006 können für Personen mit Fachschul-, Meister- oder Technikerausbildung keine separaten Quoten mehr berechnet werden, weshalb die Zeitreihe nur drei Qualifikationsgruppen ausweist.
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