AKTUELL: Das neue Berufsbildungsgesetz wurde als TOP 14 am 29.11.2019 beschlossen. Ein gewünschter Vermittlungsausschuss zu den Abschlussbezeichnungen fand keine Mehrheit. Ziffer 3, Ziffer 4 und 4b fanden Mehrheit. Hier das Dokument aus dem Bundesrat. 

In diesem Beitrag wurden die neuen beruflichen Fortbildungsstufen grafisch dargestellt und mit den akademischen verglichen. Eine zweite Grafik stellt auch die Kostenseite dar. Bei der Berechnung gelten folgende Faktoren. Der Stundensatz bezieht sich auf den Bundesdurchschnittkostensatz (BDKS) der Bundesagentur für Arbeit – und hier auf die Vergütung für Umschüler zum Industriemechaniker (8 € je Unterrichtseinheit). Auf Seite der Semestergebühren werden die Angaben von mystipendium genutzt. Alle Stundenangaben sind Minimalanforderungen, um eine echte Vergleichbarkeit darzustellen.

Das bedeutet auch, dass die Kosten zumindest auf beruflicher Seite wahrscheinlich deutlich über den angegebenen Werten liegen werden – darunter wird es kaum möglich sein.

Beide Grafiken dürfen gerne ohne Veränderung verwendet und weitergegeben werden. Klicken Sie auf die Grafik und sie öffnet sich in voller Auflösung in einem neuen Fenster.

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Hier findet sich der letzte Stand des Gesetzesentwurfs der Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), welches am 1.1.2020 in Kraft treten wird. Jeder veränderte Punkt ist entsprechend markiert und ausgeführt. Im Weiteren sollen auf dieser Seite Kommentierungen zu dem Gesetz notiert werden. Dazu sammeln wir auch externe Kommentare (die sind entsprechend markiert) und ich selbst möchte den Entwurf und das Gesetz hinsichtlich der Auswirkungen auf das in Deutschland verankerte, duale Berufsausbildungssystem bewerten. Wenn Sie auf das Bild klicken, öffnet sich das Gesetzesdokument in einem neuen Fenster.

Aktualisiert:Erste, globale Kommentierung zu den Veränderungen. Klicken Sie auf „mehr“.

AKTUELL:  Der Bundesrat hat das neue Gesetz beschlossen. Der Vermittlungsausschuss hinsichtlich der Abschlussbezeichnungen wird nicht angerufen. 

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Vorweg gesagt: Dies ist für mich ein sehr schwieriger (der schwierigste überhaupt) Beitrag, der mir selbst nicht gefällt. Ich war früher lange Zeit Ausbildungsmeister und habe aktiv viele Menschen zu Fachabschlüssen oder in Weiterbildungen begleitet. Und ich weiß um das große Engagement vieler Ausbilder und Lehrkräfte, ganz besonders da, wo diese selbst in teils prekären Arbeitsverbindungen stehen. Vielleicht fällt es mir deswegen so schwer. Aber der Beitrag ist auch wichtig, wenn wir ein Gesamtbild von einem Umstand haben möchten.

Der Gedanke zu diesem Beitrag entstand aus einer Diskussion um die Dauer und Qualität von Kursen zur Vorbereitung der Prüfung zur Ausbildereignung (AEVO). Die AEVO ist seit ihrer Einführung 1972, (zweier Novellierungen 1999 und 2009) auch mit Kritik konfrontiert. (mehr …)

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In einer Gesprächsrunde mit mehreren produzierenden, kleineren Betrieben kam erneut die Sprache auf den Umstand, dass so viele Jugendliche studieren wollen und dafür natürlich alles versuchen, in der Schule immer weiter zu kommen. Mit „weiter“ war hier gemeint, einen Weg zum höheren Schulabschluss zu finden. Denn nur mit diesem sei fast garantiert, dass man in Deutschland „etwas wird“. „Und was sollen wir dem mit einer Ausbildung entgegensetzen?“, war dann die Frage in die Runde. Wie üblich kam dann die Klage, dass die Schulen nicht mehr vorbereiten, die Eltern nicht mehr Vorbild sind, die Gesellschaft und die Jugendlichen und und und…..

Ich habe darauf etwas über unsere Bildungsstruktur erzählt und war wieder mal überrascht, (mehr …)

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Heute gibt es einen neuen Beitrag, der nichts weiter beschreibt, als die Möglichkeit von Berufsorientierung und Berufsfindung auf einem völlig neuen Level – ohne die üblichen Institutionen und Akteure. Auch den Gründern der „smusy. App“, um die es hier geht, war dieser Umstand vielleicht nicht bewusst und quasi als Nebeneffekt wird die Berufsfindung in die Hände der Jugendlichen gelegt. Und damit (in meinen Augen) zum ersten Mal, seit es Berufe gibt, die gewählt werden können. Die Digitalisierung macht es möglich. Der Beitrag bezieht verschiedene Aspekte in eine Bewertung ein und soll aus verschiedenen Richtungen auf die Möglichkeiten der App blicken.

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Ja, der Text ist lang, hat nur Bilder von mir, ist wertend – also alles ist so, dass üblicherweise schon jetzt die Lust sinkt, weiterzulesen. Dennoch, wer ihn nicht liest verpasst etwas. Der folgende Beitrag liegt schon einige Zeit „im Köcher“ und gerade dieser Tage gab es erneut Anlass, ihn nun zu veröffentlichen. Immer wenn ich gefragt werde, warum ich, als jemand der doch stark für Ausbildung eintritt, „unbedingt“ noch studieren „musste“, obwohl „man Lehre und Meisterschule besucht habe“, kommt etwas Unmut in mir auf.

Ich möchte ehrlich sagen, dass ich nicht mehr glaubwürdig vor den jungen Menschen bin, wenn ich, wie früher, nur Wege in die Berufsausbildung vertrete und beispielsweise erläutere, dass man nicht studieren müsse. Denn die Jugendlichen fragen mich, warum ich es dann noch gemacht habe, „das mit dem Studieren“…. (mehr …)

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Mit einem Augenzwinkern geschrieben, aber doch einmal zum Nachdenken. Dieser Tage war es wieder einmal ein „Leuchtturm“ – eher ein „Leuchtturmprojekt“, welches im Rahmen einer Projektumsetzung propagiert wurde. Das gibt es sehr häufig auch bei Projekten im Rahmen der Aus- und Weiterbildungsförderung und soll symbolisch dafür stehen, mit seinen Erkenntnissen und Umsetzungspraktiken eine Strahlkraft für die Gesellschaft oder auch für andere Projekte zu bewirken. So ein wenig soll es auch bedeuten „Wir haben eine Lösung – schaut her – macht es nach“. Jahrelang habe ich mir über die Symbolik keine Gedanken gemacht – bis ich vor einiger Zeit wieder einmal unter dem Urker Leuchtturm (Niederlande) saß und in einer dunklen Nacht das Licht in schönem Strahl über das Wasser streifen sah. (mehr …)

Bei einem kleinen Beitrag, den ich in dieser Woche aus einem Gespräch in einem Metallbetrieb heraus geschrieben habe, fiel mir mal wieder auf, wie nah betriebliche Probleme an denen der Berufsorientierung oder auch dem Übergangsgeschehen bei den Jugendlichen liegen. Ich habe schon öfter über das Kommunikationsverhalten zwischen den Protagonisten im Übergang geschrieben, dabei Teufelskreise aufgezeigt wie auch Lösungsansätze, die Kommunikation zu verbessern. Bei diesem Beitrag wurde mir aber nochmal klarer, dass der mangelnden Kommunikation eine noch größere Bedeutung zukommen kann als bisher gedacht. Er passt auch auf die Selektionsprozesse im Übergang. So lässt sich das große Engagement der Handelnden mit den Problemen in den Umsetzungen etwas verständlicher darstellen. Da möchte ich mir nochmal mehr Gedanken zu machen. Hier ist erstmal dieser Beitrag…. (mehr …)