Ja, der Text ist lang, hat nur Bilder von mir, ist wertend – also alles ist so, dass üblicherweise schon jetzt die Lust sinkt, weiterzulesen. Dennoch, wer ihn nicht liest verpasst etwas. Der folgende Beitrag liegt schon einige Zeit (2019) „im Köcher“ und gerade dieser Tage gab es erneut Anlass, ihn nun zu veröffentlichen. Immer wenn ich gefragt werde, warum ich, als jemand der doch stark für Ausbildung eintritt, „unbedingt“ noch studieren „musste“, obwohl „man Lehre und Meisterschule besucht habe“, kommt etwas Unmut in mir auf. Ich möchte ehrlich sagen, dass ich …

Von OBEN und UNTEN, von dem was sich Jugendliche anhören müssen und von der Hauptschule zum Master in nur 38 Jahren.
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Mit Blick auf die Berufsbildungsmessen, die ich im Ennepe-Ruhr-Kreis mitgestalten darf, sowie einer in aller Regelmäßigkeit auftauchenden Klage, dass Jugendliche alles tun, um einen höheren Schulabschluss zu erreichen, selbst „wenn schon klar ist, dass die das nicht schaffen“ [1], kommt bei der Ursachensuche auch immer der Begriff „Schutzraum Schule“ ins Gespräch. Die Ursachen dafür, dass teilweise 9 von 10 Schüler*innen auf ein Berufskolleg oder auf andere, weiterführende oder allgemeinbildende Schulen gehen, sind unterschiedlich. Die Hoffnung auf eine finanziell gut ausgestattete Zukunft oder eine ganz individuelle Perspektive für die eigene persönliche Entwicklung sind …

Was ist der Schutzraum Schule und was bedeutet das?
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Ihm Rahmen meines neuen Buches „Bildungsfragen in Zeiten der KI„, welches von der Personal-Netz e.V. herausgegeben wird, halte ich ab und zu auch Vorträge zur Entwicklung des Bildungssystems. Also eine Art kleine Zeitreise durch die Bildung. Dabei habe ich immer eine Folie, die auf einen Mythos von drei Grundbegabungen hinweist, die unser Bildungssystem begründen. Es geht heute um diesen Mythos. Der hört sich erstmal ziemlich seltsam an, aber gut, schauen wir uns einmal an, welche Grundbegabungen das sein sollten. Spuren von Ironie sind hier nicht ausgeschlossen. Wir hätten da: Die theoretische Begabung …

Unser Bildungssystem, ein Mythos und ein Fachkräftemangel. Ein unterhaltsamer Blick auf „Grundbegabungen“
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Verstehen ist alles andere als marginal. Es gibt einige Theorien und Modelle bekannter Wissenschaftler, auf die wir nach der Beschreibung des „Vier-Stufen-Modell des Verstehens“ hinweisen. Ziel dieses einfachen Modells soll es sein, Menschen, auch ohne Kenntnis der Zusammenhänge von Kommunikation und Kommunikationstechnik, möglichst einfach verständlich zu machen, dass sich Kommunikation aus verschiedensten Aspekten zusammensetzt. Hierbei geht es nicht darum, tiefgreifende theoretische Konzepte zu vermitteln, sondern vielmehr soll es ein Hilfsmittel sein, sich in bestimmten Situationen bewusst zu werden, dass Verstehen, Verständnis und inneres Einverständnis mehr ist als nur Äußerungen oder eine Erwartung …

Vom Verstehen – Was ist Verstehen und was ist Verständnis?
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Vorweg: Wie immer eine Erläuterung. Es geht in diesem Beitrag nicht darum, dass Aktivitäten außerhalb regulärer, schulischer und dort unterstützender Berufsorientierung, sei es gefördert oder kommerziell, nicht unternommen werden sollen. Es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen, dass die Aktivitäten aufgrund von Annahmen gestaltet werden, die hier näher betrachtet werden und nicht so richtig zusammenpassen. Die Schlüsse daraus darf jeder Leser, jede Leserin selbst ziehen und in ihre Arbeit mit einbeziehen. Eine Empfehlung findet sich am Ende im Fazit. Es folgen nun direkt Kernthesen, mit denen sich Diskussionen und Perspektiven gestalten lassen …

Abbrüche im dualen Berufsbildungssystem: Üblicher Mismatch oder Matchingproblem?
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Es ist möglich, den Schulbesuch von jungen Menschen unter dem Aspekt der Beruflichkeit zu betrachten. Neben dem Social Science Kanal „sprouts Deutschland“ , hat Gustav Keller diesen Umstand thematisiert und in seinem Buch „Die Schülerschelte“ beschrieben. Auszüge finden Sie in diesem Beitrag. Auf diesem Wege wird eine andere Sicht auf Schüler*innen ermöglicht. Dabei geht es um eine Perspektive der Beruflichkeit, die wir aus unserer eigenen alltäglichen Arbeit kennen. Wir schauen dabei aus einer Richtung, welche sehr vielen Menschen Anerkennung, Halt und Sinn gibt. Deswegen können wir uns gut das Gedankenspiel einfühlen. Das …

Schule aus der Perspektive der Beruflichkeit. Ein Gedankenspiel zum Nachdenken
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Das war eine besondere und bedeutende Woche für mich. Einerseits, weil wir die dritte Berufsbildungsmesse durchgeführt haben und dann fand auch noch der Hackathon am Berufskolleg Witten statt. Im Vorfeld konnte ich ein wenig mitwirken und bekam einen Einblick in dieses bedeutsame Projekt. 2.500 Schüler*innen in über 300 Arbeitsgruppen waren an der Projektwoche beteiligt. Die Jugendlichen haben sich in Vorbereitung auf die Projektwoche Fragen gestellt. Als ich dazu kam, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Es waren Fragestellungen, die wir im betrieblichen Alltag wiederfinden. Geplant wurde die Woche mit einer Design-Thinking-Methode und …

Der Schul-Hackathon am Berufskolleg Witten im September 2023: Ein Musterbeispiel zukunftsfähiger Bildungsarbeit!
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Cedric Mössner ist der Kopf hinter dem Kanal TheMorpheusVlogs  und hat ein Video veröffentlicht, in dem er sich und seine persönliche Lage erklärt. Es geht darin auch um unser Bildungssystem und er spricht viele Punkte an, die ich selbst über viele Jahre erleben konnte sie nach wie vor erlebe. Ich habe keine Lösungen dafür aber ich weiß, dass Erklärungen helfen können, besser zu verstehen warum es ist wie es ist. Daher erlaube ich mir Cedrik hier persönlich anzusprechen. Ich schreibe in „Du“ Form, weil ich mich mit allem was du sagst identifiziere …

The Morpheus ! Bravo ! Punkt für Punkt auf den Punkt mehr