Im Rahmen dieses Beitrages möchte ich nicht auf die verschiedenen Erklärungsversuche der Akteure eingehen. So sagen ja z.B. die Betriebe, es gibt nicht genug geeignete Bewerber, während die Gewerkschaften ausrechnen, es gäbe überhaupt nicht genug Ausbildungsplätze für die Bewerber. Das Verhältnis wird in etwa mit 1 Ausbildungsplatz auf 3 Nachfrager angegeben. Diese Vermutungen haben alle ihre Berechnungsgrundlage, die sich in einigen Artikeln in diesem Blog wieder finden oder bei den direkten Veröffentlichungen der Arbeitgeber bzw.- Arbeitnehmervertretungen nachgelesen werden können. Die Fragen, die daraus resultieren sind komplex. (mehr …)

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Von der Schule in ein duales Studium. Das besondere ist die Kombination zwischen einem in Deutschland anerkannten Berufsabschluss UND einem Hochschulabschluss. Beteiligte Universitäten legen die Zugangsvoraussetzungen fest. In der Regel ist das Abitur notwendig. Unter anderem gibt es verschiedene Zeitmodelle. Allem gemein ist, dass die Berufsschule wegfällt und eine höhere Ausbildungsvergütung erwartet wird. In Industrie und Handel bereits gut verbreitet findet sich im Handwerk weniger Interesse. Jedoch interessieren sich im Besonderen die Betriebe, die keine Nachfolge (Kinderlos oder Kinder wollen nicht) haben. Für die Studenten ist es kein einfacher Weg (mehr …)

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Aufgrund der Auswertungen von neun Befragungswellen (März 2004 bis November 2008) konnte das DJI-Übergangspanel fünf beispielhafte Verlaufstypen sowohl für gelingende als auch problematische Übergänge ausmachen.

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Abbildung 1: Die fünf Verlaufstypen mit prozentualen Anteilen der verschiedenen Bildungs- und Ausbildungsstationen in den ersten 4,5 Jahren nach Verlassen der Schule (n=1.152*)

* Teilnehmer/innen, die an der Befragung im November 2008 (8.CATI-Welle) teilgenommen haben

Quelle: DJI-Übergangspanel 2009 (Gaupp/Lex/Reißig 2009)

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Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Geschäftsbereich Statistik, stellt anschauliche Grafiken zur Übersicht über die Schülerbestände sowie der prognostizierten Schülerbestände (NRW) von 2008 – 2018 zur Verüfung. Dabei handelt es sich nicht um Hochrechnungen, sondern um reale Gegebenheiten, da diese Kinder bereits geboren sind. Die Grafiken differenzieren Schülerbestände nach Schulformen sowie Schülerbestände nach Bildungsstufen. Zur Ansicht der zwei Grafiken (mehr …)

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Mangel an Lehrlingen. Aus: „der goldene Boden des Handwerks und der heutige Handelsstand. Ein Führer für die Wahl des Lebensberufes, 2. Aufl. 1910, S.9 ff

“Seit geraumer Zeit werden aus Handwerkerkreisen lebhafte und begründete Klagen über den mangelnden und den mangelhaften Nachwuchs des Handwerks laut. Andererseits nimmt das so genannte gebildete oder halbgebildete Proletariat in bedrohlicher Weise zu. Die meisten gelehrten Berufe sind überfüllt, zu fast sämtlichen Beamtenstellungen ist der Andrang groß. Das sind Zustände, schreibt eine norddeutsche Handwerkerzeitung, die beinahe krankhaft geworden sind. Die Klagen über die vielerörterte Überbürdung der Zöglinge der höheren Lehranstalten sind zum Teil hierauf zurück zu führen. (mehr …)

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In dieser Grafik wird verdeutlicht, wo sich die Übergänge befinden, bzw. über welche Zeiträume und Reihenfolgen wir sprechen, wenn wir uns mit Übergängen von der Schulwelt in die Arbeitswelt beschäftigen. Allein die grauen Felder sind die Bereiche, in denen die Übergänge stattfinden. Die in der Grafik zu sehenden Szenarien sind einige exemplarische Beispiele.

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1891 hebt das „Arbeiterschutzgesetz“ das Mindestalter der Lehrlinge von 12 auf 13 Jahre an, verbietet die Beschäftigung schulpflichtiger Kinder und verschärft Maßnahmen gegen vorzeitigen Abbruch der Lehre. (mehr …)

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theorie_120 praxis_120 Aktualisiert 10.05.2011: Die Kooperation mit Mc Donalds wurde beendet.

Die BRAVO, Mc Donald´s und die Bundesagentur für Arbeit machen gemeinsame Sache, damit ihr den Ausbildungsplatz bekommt, der euch gefällt und der optimal zu euch passt“. So lautet die erste Zeile auf der Karriereinternetseite des Systemgastronomen. Etwas weiter unten lässt sich die Intention von Mc Donalds dann schon deutlicher erkennen. Werbung für den Ausbildungsberuf zum Fachmann/frau in der Systemgastronomie. Kooperation zur Gewinnung von Nachwuchs ist immer eine feine Sache. Die Bravo Zeitschrift hat ein Sonderheft zur “Job Attake” veröffentlicht. Auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit “Planet Beruf”, die in dem Bravo Heft als Verweis weiterer Informationen angegeben ist, gibt es einen Link, der eine Tour in verschiedenen Städten ankündigt (2009).

Ich habe das Bravo Heft aufmerksam durchgelesen (Ich habe es auf der Didacta bekommen). (mehr …)

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