Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat die Ergebnisse einer Recherche veröffentlicht, die das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) und das Deutsche Jugendinstitut (DJI) im 2. Halbjahr 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt haben. Ich finde, es ist eine sehr schöne Zusammenstellung, die die ganze Bandbreite der Berufsorientierung anschaulich darstellt. Hier ist die DJI Broschüre: www.laenderaktiv.de/laenderdb/MATuploads/9_11904_Berufsorientierung_Programme und Projekte_Mahl.pdf

In diesem Beitrag geht es um die Bedeutung der Ausbildungsreife nach einer Auswertung des BiBB Expertenmonitiors im Jahre 2005 zur Ausbildungsreife. Eine neuere Befragung liegt zurzeit leider nicht vor. Ich möchte mich in diesem Beitrag mit Zustimmungsquoten zu grundsätzlichen Thesen zum Thema der Ausbildungsreife beschäftigen. Zu diesem Zweck schlage ich zum thematischen Zugang die Beiträge unter dem Schlagwort „Ausbildungsreife“. Die Beiträge stehen der Ausbildungsreifediskussion auch kritisch entgegen.

Zusätzlich zu den einschlägigen Berufsorientierungsberatungen verschiedener Institutionen finden sich in einigen berufsständigen Interessensverbänden (z.B. Kreishandwerkerschaften, Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern), in der Regel durch das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BiBB), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter Einsatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) oder anderer Fördermittelfonds gefördert, komplexe Managementorganisationen. Diese koppeln durch externes Ausbildungsmanagement Teile der Selektionsprozesse von Bewerbern für Ausbildungsplatzangebote aus den einzelnen, vorwiegend Kleinbetrieben ohne Personal- oder Ausbildungsabteilung, ab und stellen auf diesem Wege ein Übergangsmanagement in die Arbeitswelt zur Verfügung.

mit freundlicher Genehmigung von Dr. Schartmann (Teil 2) (Teil 1 finden Sie hier) Welche Erfahrungen liegen vor? Insbesondere geistig behinderte Menschen haben nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, sich außerhalb der Werkstatt für Behinderte zu qualifizieren. 93% aller geistig behinderten Menschen sind auf die Werkstatt für Behinderte angewiesen. Wer die Übergangsquote von der WfB in den allgemeinen Arbeitsmarkt kennt (sie liegt gegenwärtig trotz aller Bemühungen von Seiten der Integrationsfachdienste und der Kostenträger immer noch bei ungefähr 1%) weiß, dass damit gleichzeitig der weitere berufliche Weg von geistig behinderten Menschen vorgezeichnet ist.Bundesweit existieren zur …

Geistig behinderte Menschen und der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben
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Mit freundlicher Genehmigung: Dieter Schartmann: Der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben – Möglichkeiten, Chancen und Risiken Erschienen in: Gemeinsam leben – Zeitschrift für integrative Erziehung Nr. 1-00 Hermann Luchterhand Verlag,  Neuwied 2000 Der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben bedeutet – für jeden Menschen – nicht nur den Wechsel von der dominierenden Tätigkeitsform »Lernen« zur dominierenden  Tätigkeitsform »Arbeiten«, sondern gleichzeitig eine schlagartige Veränderung vieler sozialer Bezugsgrößen wie zum Beispiel der sozialen Rolle, des sozialen Status’ und der sozialen Beziehungen. Damit verbunden sind weitere »Entwicklungsaufgaben« wie die Ablösung vom Elternhaus, …

Der Übergang behinderter Menschen von der Schule in das Erwerbsleben – Möglichkeiten, Chancen und Risiken
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In diesem Beitrag findet sich eine ganz hervorragende Grafik von Ela Strickert, die ich dankenswerterweise hier einstellen darf. Die Grafik zeigt viel mehr als nur die Verteilung der Bevölkerung in den verschiedenen Strukturen, in denen die Menschen leben und arbeiten. Diese Grafik zeigt auch “Brennpunkte” wie z.B. Zeitarbeit, wo sich jeder fragt: “wie, mehr nicht?” aber gleichzeitig ausschließlich Zeitarbeit in den Medien und Stellenangeboten entdeckt. Ebenso ist es sehr anschaulich, wie wenig Kinder nachrücken aber wie viele ältere Anteil an der Bevölkerung haben. Diese Grafik zeigt auf die Übergänge bezogen auch das …

Ein Blick auf die Gesellschaft – Deutschland aus der Sicht der Arbeitsagentur
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Problemlösung erfolgreich****Keine Anerkennung für die Erfinder****Problemlösekompetenz bewiesen**** Im Rahmen der breiten technischen Verfügbarkeit von Short Message Service (SMS) (die erste SMS wurde 1992 von einem PC an ein Mobiltelefon gesendet) ergab sich die Möglichkeit, jederzeit mit anderen schnell zu kommunizieren und Mitteilungen auszutauschen. Die technische Beschränkung von maximal 160 Zeichen, die Multifunktion der Nummerntasten in einem Ziffernblock von nur 12 Tasten sowie die anfänglich hohen Kosten je SMS, stellten für die begeisterten Nutzer kurzfristig ein Problem dar. Als Reaktion darauf wurde eine eigene Sprache erfunden, um trotz der eingeschränkten Möglichkeiten den höchst …

Eine Meisterleistung der Jugendlichen – die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Sprache
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