Im Rahmen dieses Beitrages möchte ich nicht auf die verschiedenen Erklärungsversuche der Akteure eingehen. So sagen ja z.B. die Betriebe, es gibt nicht genug geeignete Bewerber, während die Gewerkschaften ausrechnen, es gäbe überhaupt nicht genug Ausbildungsplätze für die Bewerber. Das Verhältnis wird in etwa mit 1 Ausbildungsplatz auf 3 Nachfrager angegeben. Diese Vermutungen haben alle ihre Berechnungsgrundlage, die sich in einigen Artikeln in diesem Blog wieder finden oder bei den direkten Veröffentlichungen der Arbeitgeber bzw.- Arbeitnehmervertretungen nachgelesen werden können. Die Fragen, die daraus resultieren sind komplex.

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Von der Schule in ein duales Studium. Das besondere ist die Kombination zwischen einem in Deutschland anerkannten Berufsabschluss UND einem Hochschulabschluss. Beteiligte Universitäten legen die Zugangsvoraussetzungen fest. In der Regel ist das Abitur notwendig. Unter anderem gibt es verschiedene Zeitmodelle. Allem gemein ist, dass die Berufsschule wegfällt und eine höhere Ausbildungsvergütung erwartet wird. In Industrie und Handel bereits gut verbreitet findet sich im Handwerk weniger Interesse. Jedoch interessieren sich im Besonderen die Betriebe, die keine Nachfolge (Kinderlos oder Kinder wollen nicht) haben. Für die Studenten ist es kein einfacher Weg

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Mangel an Lehrlingen. Aus: „der goldene Boden des Handwerks und der heutige Handelsstand. Ein Führer für die Wahl des Lebensberufes, 2. Aufl. 1910, S.9 ff “Seit geraumer Zeit werden aus Handwerkerkreisen lebhafte und begründete Klagen über den mangelnden und den mangelhaften Nachwuchs des Handwerks laut. Andererseits nimmt das so genannte gebildete oder halbgebildete Proletariat in bedrohlicher Weise zu. Die meisten gelehrten Berufe sind überfüllt, zu fast sämtlichen Beamtenstellungen ist der Andrang groß. Das sind Zustände, schreibt eine norddeutsche Handwerkerzeitung, die beinahe krankhaft geworden sind. Die Klagen über die vielerörterte Überbürdung der Zöglinge …

Mangel an Lehrlingen… aus “Ein Führer für die Wahl des Lebensberufes, 1910″
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