So. Nun endlich haben sich die Studienverantwortlichen bei ihren Befragungen zur Berufsorientieung (3. Corona Jahr) mit den Jugendlichen hingesetzt. Und was kommt dabei raus? Überforderungstendenzen bei Jugendlichen. Ich sag mal „endlich“ nicht nur erkannt, sondern auch „benannt“! Das motiviert mich, am Abend noch diesen Beitrag zu schreiben. Die kurze, hier zitierte Schlussfolgerung lautet in der Studie: „Für gelingende Berufsorientierung ist eine gute Mischung aus Begleitung und Selbstlernen sowie Praxis wichtig. Nur digital funktioniert berufliche Orientierung nicht. Jugendliche wünschen und brauchen das persönliche Gespräch, um Informationen zu reflektieren und einzuordnen. Denn nicht alle …

Bertelsmann-Stiftung: Studie weist auf Überforderung in der Berufsorientierung hin. Eine gute Sache, sich bei den Betroffenen selbst umzuhören
mehr

Heute gibt es einen neuen Beitrag, der nichts weiter beschreibt, als die Möglichkeit von Berufsorientierung und Berufsfindung auf einem völlig neuen Level – ohne die üblichen Institutionen und Akteure. Auch den Gründern der „smusy. App“, um die es hier geht, war dieser Umstand vielleicht nicht bewusst und quasi als Nebeneffekt wird die Berufsfindung in die Hände der Jugendlichen gelegt. Und damit (in meinen Augen) zum ersten Mal, seit es Berufe gibt, die gewählt werden können. Die Digitalisierung macht es möglich. Der Beitrag bezieht verschiedene Aspekte in eine Bewertung ein und soll aus …

Berufsorientierung in den Händen der Jugendlichen – Digitalisierung macht es möglich!
mehr

Nachrichtendienst? NSA oder so? Ja, im Kern kann man das so sagen, nur das dabei alles legal vorgeht. Warum hat ein digitaler Nachrichtendienst einen so hohen Wert für ein Unternehmen? Und kann man diese Technologie auf Berufsorientierungskontexte übertragen? Jakob Fugger (1459-1525), ein Augsburger Unternehmer, erkannte den Wert eines Nachrichtendienstes als einer der ersten. Er verwendete viel Zeit und Geld, um neueste Informationen über andere Unternehmen, die da unter anderem seine Kunden oder seine Konkurrenten waren, zu erhalten. In Zeiten heutiger, globaler Vernetzung, in welcher eine Information oder Nachricht in Sekunden den Globus …

Welchen Wert hat ein digitaler Nachrichtendienst für Unternehmen? Ist das auf Berufsorientierungskontexte übertragbar?
mehr

Aufgrund der Aktualisierung der Beiträge zur Zeitarbeit habe ich diesen Abschnitt aus dem ursprünglichen Beitrag hierhin verschoben. Das Projekt gibt es immer noch, jedoch verlagerte sich der Schwerpunkt in Richtung Ausbildung. Zwangsläufig möchte man sagen. Daher findet sich hier der ursprüngliche Beitrag, versehen aber mit den Links zu den aktuellen Projektseiten von Randstad. Es geht um das Thema Berufsorientierung als (mögliches) Marketinginstrument und die Werbung um die Zeitarbeitskräfte der Zukunft. Alle hier dargestellten Informationen über die Zeitarbeitsfirma Randstad und ihrer Programme, sind den Internetseiten von Randstad Zeitarbeit „Du bist ein Talent“ (Letzter …

Berufsorientierung an Hauptschulen durch Führungskräfte einer Zeitarbeitsfirma (Archiv)

mehr

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) hat die Ergebnisse einer Recherche veröffentlicht, die das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS) und das Deutsche Jugendinstitut (DJI) im 2. Halbjahr 2009 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt haben. Ich finde, es ist eine sehr schöne Zusammenstellung, die die ganze Bandbreite der Berufsorientierung anschaulich darstellt. Hier ist die DJI Broschüre: www.laenderaktiv.de/laenderdb/MATuploads/9_11904_Berufsorientierung_Programme und Projekte_Mahl.pdf

Der meistgelesene Beitrag auf diesem Blog trägt den Titel „5000 Jahre Kritik an Jugendlichen – Eine sichere Konstante in Gesellschaft und Arbeitswelt“. Neben konstruktiven Kommentaren gibt dort aber auch einige, die Quellen anzweifeln oder abwertend kommentieren. Ich antworte immer ordentlich, aber vor kurzem gab es einen Kommentar unter dem Beitrag, der auf ein „Gewäsch“ hinweist, was „keiner versteht“. Aus diesem Grunde greife ich den Ursprungsbeitrag hier auf und verknüpfe ihn mit einer aktuellen Sicht auf die Zusammenhänge der Kritik an Jugendlichen und dem Nachwuchs allgemein. Dabei beziehe ich mich hauptsächlich auf das …

5000 Jahre Kritik an den Jugendlichen – eine Problembilanz
mehr

Mit Blick auf die drei Berufsbildungsmessen, die ich im Ennepe-Ruhr-Kreis mitgestalten darf, sowie einer in aller Regelmäßigkeit auftauchenden Klage, dass Jugendliche alles tun, um einen höheren Schulabschluss zu erreichen, selbst „wenn schon klar ist, dass die das nicht schaffen“ [1], kommt bei der Ursachensuche auch immer das Wort Schutzraum Schule ins Gespräch. Die Ursachen dafür, dass teilweise 9 von 10 Schüler*innen auf ein Berufskolleg oder auf andere, weiterführende oder allgemeinbildende Schulen gehen, sind unterschiedlich. Die Hoffnung auf eine finanziell gut ausgestattete Zukunft oder eine ganz individuelle Perspektive für die eigene persönliche Entwicklung …

Was ist der Schutzraum Schule und was bedeutet das?
mehr

Dieser Beitrag wurde im Rahmen eines Empowerments für Jugendliche und Schüler*innen geschrieben*. Worum geht es? In der regionalen Zeitung fand ich ein Interview in dem es darum ging, dass so viele Jugendliche noch keine Ausbildungsverträge unterschrieben haben und damit auch als „unversorgt“ gelten. Beschrieben wurde ebenso, dass es in der Region mehr freie Ausbildungsplätze als Bewerber gäbe, die Chancen für Bewerber daher sehr gut seien und das die Unternehmens kaum noch wissen, wie sie an „geeignete“ Bewerber kämen. Fast hätte ich gar nicht mehr weitergelesen, da fiel mir ein Satz in´s Auge, …

Passungsprobleme – was Jugendliche falsch machen und warum die Klage über Jugendliche ungerecht ist
mehr