Zusätzlich zu den einschlägigen Berufsorientierungsberatungen verschiedener Institutionen finden sich in einigen berufsständigen Interessensverbänden (z.B. Kreishandwerkerschaften, Handwerkskammern oder Industrie- und Handelskammern), in der Regel durch das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BiBB), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter Einsatz des Europäischen Sozialfonds (ESF) oder anderer Fördermittelfonds gefördert, komplexe Managementorganisationen. Diese koppeln durch externes Ausbildungsmanagement Teile der Selektionsprozesse von Bewerbern für Ausbildungsplatzangebote aus den einzelnen, vorwiegend Kleinbetrieben ohne Personal- oder Ausbildungsabteilung, ab und stellen auf diesem Wege ein Übergangsmanagement in die Arbeitswelt zur Verfügung.

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Hier eine ergänzende Abhandlung zur Berufswahl aus dem Jahre 1876. Anmerkungen sind in orangener Farbe dargestellt. In dem Auszug geht es um verschiedene Kontexte der Berufswahl, aber auch der Lehre und gesundheitsvorsorge in der betrieblichen Arbeitsstätte. Eine sehr spanende Darstellung, wie ich finde. “Die Berufswahl erfolgt entweder aus freien Stücken oder aber wird durch Zureden veranlasst (Zureden enthält hier auch Zwang. Alle drei Varianten sind heute noch gültig). In dem einen wie in dem anderen Falle hat sie oft beklagenswerthe Folgen. So kann man alle Tage die traurige Erfahrung machen, dass Jünglinge …

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mit freundlicher Genehmigung von Dr. Schartmann (Teil 2) (Teil 1 finden Sie hier) Welche Erfahrungen liegen vor? Insbesondere geistig behinderte Menschen haben nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, sich außerhalb der Werkstatt für Behinderte zu qualifizieren. 93% aller geistig behinderten Menschen sind auf die Werkstatt für Behinderte angewiesen. Wer die Übergangsquote von der WfB in den allgemeinen Arbeitsmarkt kennt (sie liegt gegenwärtig trotz aller Bemühungen von Seiten der Integrationsfachdienste und der Kostenträger immer noch bei ungefähr 1%) weiß, dass damit gleichzeitig der weitere berufliche Weg von geistig behinderten Menschen vorgezeichnet ist.Bundesweit existieren zur …

Geistig behinderte Menschen und der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben mehr

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Mit freundlicher Genehmigung: Dieter Schartmann: Der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben – Möglichkeiten, Chancen und Risiken Erschienen in: Gemeinsam leben – Zeitschrift für integrative Erziehung Nr. 1-00 Hermann Luchterhand Verlag,  Neuwied 2000 Der Übergang von der Schule in das Erwerbsleben bedeutet – für jeden Menschen – nicht nur den Wechsel von der dominierenden Tätigkeitsform »Lernen« zur dominierenden  Tätigkeitsform »Arbeiten«, sondern gleichzeitig eine schlagartige Veränderung vieler sozialer Bezugsgrößen wie zum Beispiel der sozialen Rolle, des sozialen Status’ und der sozialen Beziehungen. Damit verbunden sind weitere »Entwicklungsaufgaben« wie die Ablösung vom Elternhaus, …

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Ausbildungsreife – ein umstrittener Begriff beim Übergang Jugendlicher in eine Berufsausbildung von Martina Krawczyk, Bochum Das Arbeitspapier „Ausbildungsreife – ein umstrittener Begriff beim Übergang Jugendlicher in eine Berufsausbildung“, verfasst von Prof. Dr. Rolf Dobischat, Dr. Gertrud Kühnlein und Dipl.-Päd. Robert Schurgatz, befasst sich thematisch mit dem Begriff der „Ausbildungsreife“ und dem vermuteten vermeintlichen Leistungsverfall junger Schulabgänger, insbesondere Menschen mit niedrigem formalem Schulabschluss. Es wird davon ausgegangen, dass Jugendliche zunehmend ablehnend und nicht lernbereit sind und sie im Zuge dessen zum Teil für ihr eigenes Scheitern selbst verantwortlich sind.

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Als Vermittler von Ausbildungsplätzen treten, mehr oder weniger, faktisch alle Akteure auf, die nicht unmittelbar im Kern der Berufswahl bzw. des Übergangs beteiligt sind. In Schulen eingesetztes Personal wie z.B. Sozialarbeiter/innen fallen jedoch ebenso unter die Vermittler. Vermittler daher, weil sie als dritte, zwei Partner zusammenbringen sollen oder wollen. Es geht also häufig nicht um die Aufgabe des Mitarbeiters, sondern um das, was er/sie tut, um seine Ziele zu erreichen. Da gibt es Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter mit Ihren teils langjährigen Kontakten in die Betriebe aller Richtungen (z.B. Gesundheitsberufe; Grüne Berufe; Handwerk; Industrie), …

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