Heute gibt es einen neuen Beitrag, der nichts weiter beschreibt, als die Möglichkeit von Berufsorientierung und Berufsfindung auf einem völlig neuen Level – ohne die üblichen Institutionen und Akteure. Auch den Gründern der „smusy. App“, um die es hier geht, war dieser Umstand vielleicht nicht bewusst und quasi als Nebeneffekt wird die Berufsfindung in die Hände der Jugendlichen gelegt. Und damit (in meinen Augen) zum ersten Mal, seit es Berufe gibt, die gewählt werden können. Die Digitalisierung macht es möglich. Der Beitrag bezieht verschiedene Aspekte in eine Bewertung ein und soll aus …

Berufsorientierung in den Händen der Jugendlichen – Digitalisierung macht es möglich!
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Ja, der Text ist lang, hat nur Bilder von mir, ist wertend – also alles ist so, dass üblicherweise schon jetzt die Lust sinkt, weiterzulesen. Dennoch, wer ihn nicht liest verpasst etwas. Der folgende Beitrag liegt schon einige Zeit „im Köcher“ und gerade dieser Tage gab es erneut Anlass, ihn nun zu veröffentlichen. Immer wenn ich gefragt werde, warum ich, als jemand der doch stark für Ausbildung eintritt, „unbedingt“ noch studieren „musste“, obwohl „man Lehre und Meisterschule besucht habe“, kommt etwas Unmut in mir auf. Ich möchte ehrlich sagen, dass ich nicht …

Von OBEN und UNTEN, von dem was sich Jugendliche anhören müssen und von der Hauptschule zum Master in nur 38 Jahren.
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Mit einem Augenzwinkern geschrieben, aber doch einmal zum Nachdenken. Dieser Tage war es wieder einmal ein „Leuchtturm“ – eher ein „Leuchtturmprojekt“, welches im Rahmen einer Projektumsetzung propagiert wurde. Das gibt es sehr häufig auch bei Projekten im Rahmen der Aus- und Weiterbildungsförderung und soll symbolisch dafür stehen, mit seinen Erkenntnissen und Umsetzungspraktiken eine Strahlkraft für die Gesellschaft oder auch für andere Projekte zu bewirken. So ein wenig soll es auch bedeuten „Wir haben eine Lösung – schaut her – macht es nach“. Jahrelang habe ich mir über die Symbolik keine Gedanken gemacht …

Wir sollten mal mit „Leuchttürmen“ aufräumen.
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Bei einem kleinen Beitrag, den ich in dieser Woche aus einem Gespräch in einem Metallbetrieb heraus geschrieben habe, fiel mir mal wieder auf, wie nah betriebliche Probleme an denen der Berufsorientierung oder auch dem Übergangsgeschehen bei den Jugendlichen liegen. Ich habe schon öfter über das Kommunikationsverhalten zwischen den Protagonisten im Übergang geschrieben, dabei Teufelskreise aufgezeigt wie auch Lösungsansätze, die Kommunikation zu verbessern. Bei diesem Beitrag wurde mir aber nochmal klarer, dass der mangelnden Kommunikation eine noch größere Bedeutung zukommen kann als bisher gedacht. Er passt auch auf die Selektionsprozesse im Übergang. So …

Der emotionale Mensch ist der wesentliche Faktor!
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In einer Diskussion um die Kompetenzen von Jugendlichen erläuterte eine Mutter genervt, dass Ihr Kind alle Pokemon bei dem Spiel auf dem Handy unterscheiden – und sogar sagen kann, wofür die stehen. Es sind nach letzter Liste 151. Die bestehen aus einem Namen, jeweils 2 bis 3 Typen, mehrere Attacken und auch mal bis zu 8 Spezialattacken (Liste hier). Es geht also nicht nur um eine hohe Anzahl, sondern auch um dahinter liegende Dimensionen und Eigenschaften. Die Mutter konnte nicht fassen, dass der Junge sowas kennt, aber nicht die einfachste Matheformel behalten …

Kompetenzverschiebung am Beispiel von Pokemon Go
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Es soll in diesem Beitrag um den Versuch einer Einordnung gehen, in wie weit das Berufsausbildungssystem in der heutigen Zeit, mit den Schwierigkeiten von Systemen in Berührung kommt. Der Beitrag soll das duale System nicht in Frage stellen, sondern (so wie andere Beiträge in dem Blog) immer wieder nachfragen, ob das System als alleiniges Berufsbildungssystem noch den Menschen – den Jugendlichen, den Betrieben und damit der Gesellschaft – dient, oder ob wir unbemerkt alles tun, damit sich das System um seiner selbst Willen erhält. Wir Menschen also dem System dienen. Auslöser für …

Dient uns das duale Ausbildungssystem noch? Oder wir dem System? – Der Versuch einer Einordnung.
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Nach meiner Teilnahme am 2017er Mobile Learning Day der Fernuni Hagen möchte ich über Aspekte digitaler Bildung schreiben – intensiver als wir normalerweise diskutieren. Die Keynote hielt Prof. Dr. Christoph Igel vom Educational Technology Lab am Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz. Auf einmal stand nicht die Frage von Mobile Learning im Vordergrund, sondern Fragen von Macht, Herrschaft und auch Fluch und Segen digitaler Bildung. Es ging nicht um digitale Bildungsverfahren – also die Nutzung von digitaler Technik in der Bildung -, sondern um digitale Bildungssysteme. Auch die ganze Diskussion um das Schlagwort …

Digitale Bildung – ein Spannungsfeld zwischen Menschenverachtung und Chance
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Dies ist ein eingebettetes Microsoft Office-Dokument, unterstützt von Office Online. Heute probiere ich (erstmals mit PowerPoint in WordPress) anhand eines plakativen Beispiels deutlich zu machen, dass man das Image von Berufen im Kern nicht verbessern kann. Das wird auch in Förderlinien gerne probiert und es werden teils große Anstrengungen unternommen, hier eine Verbesserung zu erzielen. Ich stelle mir dann immer einen Härter vor, der in der heißen Werkhalle unterwegs ist, um aus heißen Öfen rotglühende Metallteile zu heben um sie dann in Öl abzuschrecken. Es entstehen Dämpfe, es ist laut, kleine Feuer …

Das Image von Berufen verbessern – geht das überhaupt?
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