In einer Gesprächsrunde mit mehreren produzierenden, kleineren Betrieben kam erneut die Sprache auf den Umstand, dass so viele Jugendliche studieren wollen und dafür natürlich alles versuchen, in der Schule immer weiter zu kommen. Mit „weiter“ war hier gemeint, einen Weg zum höheren Schulabschluss zu finden. Denn nur mit diesem sei fast garantiert, dass man in Deutschland „etwas wird“. „Und was sollen wir dem mit einer Ausbildung entgegensetzen?“, war dann die Frage in die Runde. Wie üblich kam dann die Klage, dass die Schulen nicht mehr vorbereiten, die Eltern nicht mehr Vorbild sind, …

Auf den Punkt: Was bedeutet es – oder auch nicht, ein Abitur zu haben oder Ausbildungsreif zu sein?
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Heute gibt es einen neuen Beitrag, der nichts weiter beschreibt, als die Möglichkeit von Berufsorientierung und Berufsfindung auf einem völlig neuen Level – ohne die üblichen Institutionen und Akteure. Auch den Gründern der „smusy. App“, um die es hier geht, war dieser Umstand vielleicht nicht bewusst und quasi als Nebeneffekt wird die Berufsfindung in die Hände der Jugendlichen gelegt. Und damit (in meinen Augen) zum ersten Mal, seit es Berufe gibt, die gewählt werden können. Die Digitalisierung macht es möglich. Der Beitrag bezieht verschiedene Aspekte in eine Bewertung ein und soll aus …

Berufsorientierung in den Händen der Jugendlichen – Digitalisierung macht es möglich!
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Ja, der Text ist lang, hat nur Bilder von mir, ist wertend – also alles ist so, dass üblicherweise schon jetzt die Lust sinkt, weiterzulesen. Dennoch, wer ihn nicht liest verpasst etwas. Der folgende Beitrag liegt schon einige Zeit „im Köcher“ und gerade dieser Tage gab es erneut Anlass, ihn nun zu veröffentlichen. Immer wenn ich gefragt werde, warum ich, als jemand der doch stark für Ausbildung eintritt, „unbedingt“ noch studieren „musste“, obwohl „man Lehre und Meisterschule besucht habe“, kommt etwas Unmut in mir auf. Ich möchte ehrlich sagen, dass ich nicht …

Von OBEN und UNTEN, von dem was sich Jugendliche anhören müssen und von der Hauptschule zum Master in nur 38 Jahren.
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Was? 5000 Jahre? Niemand ist 5000 Jahre ähnlicher Ansicht über eine Thematik. Das fragte ich mich, als ich mich in letzter Zeit mit der Geschichte der Berufswahl und den vielseitigen Klagen über den Nachwuchs auseinandergesetzt habe. Dabei bin ich bei der Recherche in einen Zeitraum gekommen, der praktisch die ersten Mangelerscheinungen bei der Jugend auf Tontafeln dokumentierte. Die Sammlung der folgenden Zitate weist nach, dass die „Vorgänger“ immer schon die „Nachfolger“ in einer Pauschalität abgewertet haben, wie es auch heute der Fall ist. Und obwohl es keine wissenschaftlichen Nachweise über reduzierte Intelligenz, …

5000 Jahre Kritik an Jugendlichen – Eine sichere Konstante in Gesellschaft und Arbeitswelt
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Der Inhaber und Meister (Herr Musterheizung) eines kleineren Handwerksbetriebes mit 3 Mitarbeitern, ist auf der Suche nach einem geeignetem Bewerber für einen Ausbildungsplatz zum Anlagenmechaniker in Sanitär Heizung und Klimatechnik. Der Betrieb, der hier Musterheizung heißt, hat schon einmal ausgebildet. Das war vor einigen Jahren. Dann gab es einmal ein größeres Problem mit einem Azubi und Musterheizung hatte die Nase voll. Er strich die Ausbildung. Da er aber seine Belegschaft erweitern möchte (die Auftragsbücher sind voll), fasst er den Entschluss, wieder auszubilden.

Ja, es gibt sie alle. „Die Bagaluten, die Nichtskönner, die nicht mehr rechnen können, nicht mehr rückwärts laufen können oder schlicht zu fett sind. Die Jugendlichen wollen alle nicht mehr. Die haben keinen Bock“ und so weiter und so fort tönt es allenthalben. In der Schule beginnt die Kategorisierung für die „weitere Verwendung“ bereits früh. Allerdings mangelt es an Begriffen für die Guten Schüler. Bereits die Bezeichnung „normaler Schüler“ ist schon gefühlt eine zweite Wahl. Aber es gibt schlechte Schüler und auch Schulversager (Systemunpassend wäre eher der passendere Begriff).  Jedenfalls sind diese „Benachteiligt“ und …

Risikoschüler! Systemunpassend – und wenn sie die letzten wären…
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Eine Provokation – mögen machen sagen, die alles dafür tun, dass Jugendliche z.B. in eine betriebliche Ausbildung einmünden. Allerdings passiert hier viel, was einfach Konsequenzen haben kann, die man trotz aller Zugewandheit nicht abschätzen kann. So gibt es auch „Bewerbungstrainer“, deren einziges Ziel jedoch der Verkauf z.B. von Krankenversicherungen ist. Und dies über das Vehikel von Assesmentcenter oder Bewerbungstraining, wie es so gerne angeboten wird. Wie auch immer hat Bewerbungstraining einen hohen Stellenwert und wird mannigfaltig ausgeübt. Hinweise, Ratschläge und „Zeigen von Verhaltensweisen“. Zeigen, was der Jugendliche tun soll. Aber was bedeutet …

Bewerbungsdressur – teilweise fatal für die Menschen
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von Christian Münch Während in der breiten Öffentlichkeit der Begriff „Inklusion“ überwiegend mit dem Schulbereich in Verbindung gebracht und kontrovers diskutiert wird, gibt es auch bei der Teilhabe am Arbeitsleben eine intensive Auseinandersetzung mit der Umsetzung von Inklusion. Die Rahmenbedingungen und damit verbundenen Fragestellungen sind jedoch andere: Sie bieten bei der Umsetzung von Inklusion Chancen, stellen aber auch besondere Anforderungen an die Beteiligten. Die Schwierigkeit der Annäherung und Vermittlung Inklusion – oder die „Teilhabe an Arbeit“ – ist ein breit gefächertes Thema. Hinzu kommt die Schwierigkeit des schmalen Grades zwischen theoretischer Diskussion …

Inklusion in der Arbeitswelt? – ein Perspektivwechsel
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